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Bundesverkehrsminister besucht unsere Baustelle in Koblenz

Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder informierte sich diese Woche an unserer Baustelle Pfaffendorfer Brücke gemeinsam mit OB David Langner und dem Leiter des Tiefbauamts der Stadt Koblenz Kai Mifka über den aktuellen Stand des Brückenneubaus. Auch wir, Meyer Bau, waren als ausführendes Bauunternehmen, das die technische Federführung innehat, vor Ort.

Kai Mifka verwies auf die technischen Herausforderungen des Projekts. „Technisch ist das hier das absolute Nonplusultra“, so Mifka mit Blick auf das Zusammenspiel von Stahl- und Wasserbau. Besonders anspruchsvoll ist der Wasserbau: Bei laufender Schifffahrt schwankt der Wasserstand um bis zu sechs Meter, hinzu kommen wechselnde Strömungsgeschwindigkeiten.

Weitere besondere Rahmenbedingungen ergeben sich aus der Lage im Welterbe Oberes Mittelrheintal, die eine flache Bauform der Brücke nach Unesco-Vorgaben erfordert, sowie aus den Anforderungen des Denkmalschutzes. So werden unter anderem die Widerlager der historischen Eisenbahnbrücke von 1864 wiederverwendet. Zusätzlich waren umfangreiche Kampfmittelsondierungen notwendig.

Positiv hervorgehoben wurde der bisherige Projektverlauf, was uns natürlich besonders freut. Der Verkehr fließt trotz Baustelle weiterhin ohne größere Störungen, und auch das Planfeststellungsverfahren sei laut Stadt sehr gut verlaufen und innerhalb eines Jahres abgeschlossen worden. Mifka sprach in diesem Zusammenhang von einem „dicken Brett“, insbesondere bei der Abstimmung mit den Verantwortlichen der Wasserstraßen und der querenden Bahnlinien.

BMV Patrick Schnieder erkundigte sich gezielt nach möglichen Genehmigungshürden und äußerte den Eindruck, dass die komplexe Aufgabe des Brückenneubaus in Koblenz insgesamt sehr gut gelöst werde.

Foto: Winfried Scholz